Fachkurse
10:00 bis 13:00 Uhr
 
 
"Schwer ist, was leicht scheint"
Von Kunst und ihrer Erkenntnis - Ideen und Übungen
Roland Halfen

Vor dem Hintergrund der Thematik des Abendvortrages "Anthroposophie als Anschaungskunst" soll die Veranstaltung zum einen die Möglichkeit zum konkreten Tun, zum anderen einige wichtige geschichtliche Perspektiven zur Entwicklung des Bildes und des Anschauens in der Neuzeit bis an die Grenze zum 21. Jahrhundert bieten. Die Betrachtung einiger ausgewählter Originale findet in der Fondation Beyeler statt.

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Einführung in die spirituelle Planethologie
Wolfgang Held

Kann man naturwissenschaftlich den Mond als die Heimat der Engel verstehen? – Welche Bedeutung hat Mars für eine moderne Friedenskultur? – Warum hat Merkur eine besondere Beziehung zu Friedrich Schiller und Europa? Ist Venus der Planet Luzifers? Im Kurs werden die Phänomene der Planeten und ihre Beziehung zu Mensch und Erde ausführlich besprochen. Dabei wird sich zeigen, dass jeder Planet eine vordergründige und eine verborgene Seite besitzt. Gerade diese «Innenseite» der Planeten führt zu einem neuen, spirituell getragenen Verständnis unserer kosmischen Umgebung. Ziel des Kurses ist es, von den Erscheinungsformen zu den Wesenszügen der Himmelskörper vorzudringen, um so ihre reiche Beziehung zum Menschen entdecken zu können. Gemeinsame Betrachtungen des herbstlichen Sternhimmels, Streifzüge in die «Sternstunden» der Geschichte der Astronomie, sowie Perspektiven eines menschlichen Umgangs mit der Zeit werden den Kurs ergänzen. Es werden keine besonderen Voraussetzungen gestellt.

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Buddhismus und Psychologie
Thomas Georges Meier

In gemeinsamer Arbeit wollen wir in diesem Kurs untersuchen, inwieweit der achtgliedrige Pfad des Buddhismus Möglichkeiten in sich birgt, gesundend und stärkend auf die menschliche Seele zu wirken. Um zu einem umfassenden Eindruck zu gelangen, wollen wir genauer hinsehen, in welchem Verhältnis die Seelenglieder auf den Stufen des Pfades zueinander stehen und ob sich eine Entwicklung dieses Verhältnisses über die acht Stufen hinweg beobachten lässt. Welche Relevanz hat dieser Weg für das Alltagsleben? Welche therapeutische Dimension liegt ihm zu Grunde? Wie steht es um das Verhältnis von Innen- und Außenwelt?

Um diesen Fragen auf die Spur zu kommen, wollen wir selbst die ersten Klimmzüge an diesem Pfad unternehmen. Rudolf Steiner formulierte dessen Bedeutung folgendermaßen: „Wenn ich alles beobachte, was im achtgliedrigen Pfade gesagt wird, dann wird mein Ich das denkbar vollkommenste werden, denn alles geht auf die Läuterung und Veredelung des Ich; alles, was aus diesem wunderbaren achtgliedrigen Pfad herausstrahlen kann, soll sich sozusagen in uns hineinarbeiten, alles ist Arbeit unseres Ich an seiner Vervollkommnung.“ (Steiner, Rudolf; (2001) GA 114, S.18)

In diesem Sinne ist jeder Interessierte willkommen, der sich zur aktiven Mitarbeit aufgefordert fühlt.

Zwei Literaturangaben zur Vorbereitung:
Beck, Hermann: Buddha und seine Lehre, Verlag Freies Geistesleben, 1980
Steiner, Rudolf: Das Lukasevangelium (GA 114) Rudolf Steiner Verlag, 2001

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Geistesgegenwart durch Mathematik
Renatus Ziegler

Fällt leider aus, da sich zu wenig Teilnehmer angemeldet haben.

Von der Mathematik zur Praxis des reinen Denkens: Mathematik als Einführung in die Philosophie als Geisteswissenschaft.

Wir wollen Wege beschreiten, die uns von einer Bewusstwerdung der
Eigenart des mathematischen Denken zu einem philosophischen Erkennen
führen. Seit dem Beginn der abendländischen Philosophie sind diese Wege
erschlossen worden, wir werden sie praktisch angehen.

Voraussetzung für die Teilnahme sind ein Befreundetsein mit der
Mathematik, ein Interesse am Thema und das Sehnen danach, die Klarheit
und Realität der Mathematik zu potenzieren.

Zur Einstimmung und gedanklichen Vorbereitung wird empfohlen:

  • Renatus Ziegler: Mathematik und Geisteswissenschaft. Mathematische
    Einführung in die Philosophie als Geisteswissenschaft. 1992, Dornach.
    [Vorwort, Kapitel I, X und XII]
  • Rudolf Steiner: Mathematik und Okkultismus. 1904, In: ders.:
    Philosophie und Anthroposophie, GA35.
  • Platon: Siebter Brief [342a6-344d2]
    Politeia/Der Staat [509c-511e6, 531c7-535a]

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